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ANgeDACHT

Liebe Gemeinde,

sicherlich kennen Sie diese alte Geschichte der Fee: „Du hast drei Wünsche frei.“ Großes wird mir in Aussicht gestellt, es werden freche Ant- worten gegeben, wie z.B. „Ich wünsche mir unendlich viele Wünsche“, Wünsche für die Welt werden geäußert „Ich wünsche mir Frieden und das niemand mehr Hunger leiden muss“, ganz persönliche Wünsche „Ich wünsche mir Gesundheit und Wohlbefinden.“ Was wäre Ihre Antwort heute in diesen ersten Frühlingstagen? Was kann doch jetzt mal gut und gerne in Erfüllung gehen?

Es ist keine Fee, sondern Gott selbst, der König Salomo im Traum er- scheint. „Was immer du bittest, will ich dir geben.“ Salomo denkt nach und ist unsicher, was er sich passend Gutes wünschen kann. Und dann folgt seine Antwort, wofür man ihn in der Tradition weise nennt: „Gib mir ein hörendes Herz.“

Schon in der 22. Schwangerschaftswoche kann ein Baby im Mutterleib den Herzschlag der Mutter hören, ununterbrochen neben den Außengeräuschen, die zunehmend vorgespielt oder eben im Alltag begegnen. Es ist der Ton, dem unser eigenes Leben entspringt. Ein gehörtes Herz, solche Nähe stellt sich im Leben später selten ein. Nur manchmal in der großen Liebe träumen wir davon, unsere Herzen im Gleichklang schlagen zu lassen. Die diesjährige Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland lädt dazu ein besonders hinzuhören, auf das was uns, unsere Nächsten und die Welt bewegt. Sieben Wochen zum Hören mit dem Herzen liegen vor uns, des eigenen und die Herzen der anderen. Achtsam und konzentriert den Tönen des Lebens lauschen, die zum Sommer ja bekanntlich mehr werden und in all dem die Stimme Gottes entdecken. Es ist eine Reise in eine Klangwelt, die es verdient ganz besonders Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch in unserer Kirchengemeinde gibt bei verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten, die sie in diesem Gemeindebrief finden, die Möglichkeit Menschen zu begegnen mit einem hörenden Herzen. Herzliche Einladung zu den drei „Abenden der Sinne“, in denen wir die Fastenaktion genauer betrachten! Feiern Sie mit uns außerdem neben den Ostertagen z.B. Konfirmation, auch nach 50, 60 oder mehr Jahren, Musikgottes- dienste, OpenAir Gottesdienst an den Weihehäusern oder Pfingstgottesdienste an den Mühlen.

In den Ostertagen hören wir wieder die Botschaft von der Auferstehung, die wir nach dem Winter doch so gut gebrauchen können. Gott ist an Weihnachten Mensch geworden mit allem, was dazugehört. Jesus hat Lebenserfahrung gesammelt, Gottes Reich gepredigt und näher gebracht- mit Heilung und Wundertaten. Die Last der Welt ist ihm zum Verhängnis geworden, aber er hat das alles bis zum Kreuz getragen und dem Tod nicht das Letzte gelassen, sondern uns einen Weg darüber hinaus geschenkt. Es ist ein Neuanfang möglich. Bringen wir diese Botschaft als Kirchengemeinde Gohfeld in die Nachbarschaften Löhnes und in die Herzen der Menschen, die uns begegnen: „Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“

Bleiben Sie behütet,
Ihre Pastorin Linda Stucke-Troks

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